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Und weiter geht´s – so war das Treffen mit Herrn Singhammer, MdB

6 Aug

Die Termine hören nicht auf! Am 23. Juli stand für uns Living Proof-Jugendbotschafter das Treffen mit Herrn Singhammer, MdB in seinem Wahlkreisbüro im Münchener Norden an.

Wir waren schon sehr gespannt und freuten uns seit einigen Wochen darauf. Er hat sich eine Stunde zwischen seinem vollen Terminkalender für uns Zeit genommen, hörte sich unseren Standpunkt zum Thema Entwicklungshilfe an, antwortete ausführlich auf unsere Fragen – auch auf kritische. Und – was ich als am Schönsten empfunden hatte – er diskutierte mit uns und sehr schnell konnte man erkennen, dass er wirklich einschlägige eigene Erfahrungen gemacht hat, selbst in den gefährlichsten Gebieten der Erde war Herr Singhammer bereits persönlich vor Ort.

Der CSU – Politiker berichtete von packenden Geschichten, die man so nur vor Ort erleben kann und zeigte uns sogar einige persönliche Bilder, die er mit seinem Smartphone dort gemacht hatte.

Ich konnte also nach dem Gespräch nur feststellen: Herr Singhammer ist ein sehr vorbildlicher Politiker, da er wirklich weiß wovon er redet.

Er hat uns ans Herz gelegt, dass wir uns unbedingt einmal selbst vor Ort ein Bild machen sollen, was Thomas und ich nur sehr befürworten konnten. Netterweise hat er uns auch eine gute Anlaufstelle empfohlen, was aktive Entwicklungshilfe in Afrika betrifft.

Alles in allem, ein supertolles entwicklungspolitisches Treffen! Auf seiner Homepage hat er uns auch gleich verlinkt (großes Dankeschön noch einmal dafür!).

Und er scheute sich auch nicht, ein kurzes Statement für Thomas´ neues Projekt “Proud 4 ONE Moment” abzugeben, warum Entwicklungshilfe und Engagement – GERADE in diesem Bereich – so wichtig sind. Übrigens, da kommen noch viel mehr und von den unterschiedlichsten Leuten: https://www.facebook.com/proudForONEminute

Hach, wenn doch nur mehr Politiker so engagiert wären, auch wenn es nicht um reinen “Stimmenfang” geht! Naja, wir werden sehen was / wer noch kommt… ;)

Ps. Heute hat sich die Assistentin des bayerischen Landesvorsitzenden der Piratenpartei bei meinem “Kollegen” Thomas gemeldet und noch diesen Monat werden wir uns zusammensetzen. Umso spannender zu hören, was seine Position ist, so fernab der sogenannten “etablierten” Parteienlandschaft (und auch große Hoffnungsträger für immer mehr Wähler).

Bis dahin alles Liebe ;) Und wenn ihr Kaffee kauft, lieber den von Starbucks als von den anderen Ketten (ist FAIRer). Ihr wisst ja, auch die kleinen Dinge bewirken am Ende großes, wenn es viele tun.

Eure Alex

Der “lebende Beweis” – wie man ernste Themen mit einer schönen Zeit verbindet

16 Jun

Am Mittwoch war es wieder soweit: Die diesjährigen Jugendbotschafter der ONE-Kampagne “Living Proof” haben sich erneut zu einem 2-tägigen Workshop und Gesprächen mit Bundestagspolitikern in Berlin getroffen. Als eine der beiden Münchner Botschafter war ich wieder mitten drin statt nur dabei und mein Fazit lautet einfach ausgedrückt: Geile Zeit!

extreme workshopping

Los ging´s am Mittwoch Nachmittag um 14 Uhr mit dem Workshop, bei dem wir theoretisch und praktisch im Umgang mit Medien und natürlich Politikern geschult wurden. Unter anderem wurden wir in simulierten Gesprächen auf den nächsten Tag vorbereitet, an dem wir in kleine Gruppen aufgeteilt (je 3 – 7 Botschafter) Politiker und Referenten aller im Bundestag vertretenen Parteien persönlich treffen konnten und ihnen unsere Kampagne vorgestellt, sowie anschließend ausführlich diskutiert und hinterfragt haben.

Ich selbst war gleich beim allerersten Termin mit Frau Hübinger (CDU) dabei und anschließend bei Herrn Binding (SPD) im Paul-Löbe-Haus. Mein Gesamtfazit war hier äußerst positiv! Beide haben sich – trotz der Hektik – viel Zeit für uns und unsere Fragen genommen und ausführlich mit uns über das “Randthema” (wie es einige leider noch immer sehen) Entwicklungspolitik geredet.

Frau Hübinger ist eine wirklich kompetente Politikerin, die nicht umsonst im entwicklungspolitischen Ausschuss sitzt und hat uns auch von ihrer praktischen Erfahrung in Ländern wie z. B. Bolivien berichten können. Was ich besonders toll fand, dass sie besonders auf Bildung setzt, was auch meiner Meinung nach – zwar nur langsam, dafür aber sicher – langfristigen Erfolg bringt.

Von Herrn Binding waren wir alle mehr als begeistert. Er hat sich trotz wichtiger Abstimmungen, die gerade parallel im Plenum liefen, viel Zeit für uns Botschafter genommen und wir haben ihn als äußerst sympathischen, herzlichen Politiker kennengelernt, der durch seine langjährigen praktischen Erfahrungen  genauso wirklich weiß wovon er spricht. Er hat uns sogar Tipps gegeben, wie wir noch eher die Menschen erreichen mit unserer Botschaft und uns ganz anschaulich die Haushaltslage erklärt (ein echter Mathematiker ;) ). Die Atmosphäre war mega locker und entspannt, auch seine Mitarbeiter haben uns durch ihre offene Art schon vorher jede kleine Aufregung genommen. Solche Politiker würde ich mir viel öfter im Bundestag wünschen, da macht Politik und Botschaften gleich noch mehr Spaß!

Und so ging auch unser zweiter Tag schon wieder langsam zu Ende…Bei einem gemeinsamen     Abschluss-Käffchen an der schönen Spree ließen wir unsere Eindrücke nochmal Revue passieren und machten uns nach und nach auf in Richtung dahoam.

Aber apropos Spaß: Der kam natürlich auch nicht zu kurz bei uns! :)

Da am Mittwochabend noch das legendäre Vorrundenspiel Deutschland gegen Holland anstand, gingen wir alle zusammen nach dem Abendessen in unserer Workshop-Location noch schön in den Biergarten und haben anschließend zusammen gefeiert (manche weniger, manche umso mehr (: ) und den Tag so ausklingen lassen.

Alles in allem haben wir in kürzester Zeit wieder total viele neue Eindrücke gewonnen und besonders wichtige praktische Erfahrungen sammeln können, so kann es gleich weitergehen!

In den nächsten Wochen stehen bei uns allen schon wieder wichtige Termine an, einige organisieren tolle Events, andere treffen weitere Politiker aus ihrem Umfeld.

Wir Münchner haben z. B. demnächst einen Termin bei Herrn Singhammer, MdB und Herrn Dorow, MdL. Die Vorfreude ist übergroß, das wird sicherlich auch mindestens so toll wie in Berlin bisher! :)

Ihr seht, “Living Proof” ist der lebende Beweis, dass es funktioniert, Spaß mit wichtigen Themen zu verbinden. Jeder kann was tun, auch wenn es etwas vermeintlich Kleines ist wie z. B. fair gehandelte Schokolade kaufen…

Bis bald ihr Lieben

*knutscheuch*

Tweet the Street – Unsere Botschaften auf die Straße zum G8 twittern

16 Mai

Now we take it to the Streets

Ihr wollt bei einem gigantischen Projekt dabei sein? Ihr wollt endlich mal, dass ihr auch gehört werdet und eure Messages an die großen Politiker dieser Welt auch von ihnen selbst gelesen werden?

Dann macht mit beim neuesten und aktuellsten Projekt von ONE und lasst von einem Roboter eure Kurzbotschaften direkt fett und unübersehbar auf die Straßen nach Camp Davis drucken!

Pünktlich zum G8-Gipfel am 18./19. Mai 2012 hat ONE dieses Mammut-Projekt gestartet (auch dank ein paar Technik-Pros, die dies möglich machen), damit wir alle die Möglichkeit haben, das Thema Armut doch in den Vordergrund zu drängen (ob sie nun wollen oder nicht :P ), denn bei diesem Thema kann man auch mit ganz wenig finanziellen Mitteln noch wirklich viel erreichen!

Also, lassen wir alle zusammen dieses überaus wichtige Thema nicht unter den Tisch fallen, denn mehr Gerechtigkeit ist doch wirklich nicht zuviel verlangt!

Also macht mit, schickt eure kurze und knackige Message am besten noch heute ab!

Wie´s geht erfahrt ihr hier:

http://www.one.org/de/blog/2012/05/14/stree-tweeter-wir-twittern-auf-die-strase/

Wieso ich meine positive Einstellung zum Leben nie verlieren werde

27 Apr
Willkommen / Welcome / Bienvenue / Bienvenidos !

Kurz zu mir und warum ich diesen Blog erstellt habe:

Seit einigen Wochen bin ich als Jugendbotschafterin für ONE Deutschland und die Kampagne Living Proof aktiv.

ONE ist eine entwicklungspolitische Organisation, u. a. gegründet und hautpfinanziert von Bono (U2), Bill & Melinda Gates.

ONE setzt sich dafür ein, dass die Versprechen der Regierungen eingehalten werden und kümmert sich z. T. auch vor Ort bzw. durch enge Zusammenarbeit mit den Ministerien um die richtige Umsetzung der finanziellen Zuschüsse der Industriestaaten, dadurch wurde schon viel Gutes erreicht:

  • heute erhalten über 5 Mio. Menschen in Afrika lebensrettende Medikamente (2002 waren es nur 50.000)
  • durch Schuldenerlass für Entwicklungsländer konnten afrikanische Regierungen mehr in Armutsbekämpfung investieren und so wurde 42 Mio. mehr Kindern der Schulbesuch ermöglicht (Kinder von Müttern, die nur ein paar Jahre in der Schule waren, haben eine Überlebenschance von +40 %!)
  • ONE/DATA halfen dabei, die Bush-Regierung davon zu überzeugen, das mehrere Milliarden Dollar schwere Millennium Challenge Account einzurichten. Dieses fördert gezielt Programme in armen Ländern, die bestimmte Vorgaben hinsichtlich guter Regierungsführung und Transparenz erfüllen.

Und dies sind nur wenige Argumente, die für die Arbeit von ONE sprechen. (Es lohnt sich also, seine positive Einstellung beizubehalten, wie ihr seht!!!)

Und noch mehr gibt es hier:

http://www.one.org/c/de/uber_one/3571/

Immer wieder höre ich die gleichen, meiner Meinung nach lahmen Aussagen in meinem Umfeld:

“Es bringt nichts.”

“Nichts wird das ändern.”

“Es ist so, schon seit Jahrhunderten.”

Und ich sage dazu:

“NA UND?!”

Wenn es niemanden gibt, der einen Anfang wagt, einfach nur mit den kleinsten Mitteln hilft (dazu zählt auch schon Petitionen unterschreiben), wird es natürlich alles so bleiben!

Aber soll es das wirklich? Wollen wir dass alles genauso bleibt, weitere Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte?

Das glaube ich nicht, keiner sieht die Bilder von ausgehungerten Kindern, die im Müll wühlen müssen, gern.

Klar, man kann es sich einfach machen und wegschalten oder umblättern.

Das bringt den unschuldigen Menschen und anderen Lebewesen allerdings auch nichts.

Ich finde es auf Dauer gesehen sogar äußerst respektlos. Denn diese Menschen leben so, damit wir im Überfluß leben können und auch noch Tonnen von Essen einfach wegwerfen, Müll produzieren, der sich bis zum Himmel stapelt und uns über die unwichtigsten Dinge überhaupt jeden Tag viel zu viel Gedanken machen können!

Kann es wirklich keine Welt geben, in der es wenigstens einigermaßen gerecht zugeht? Und wie es das kann – wenn wir nur wollen!

Jeder hat z. B. das Recht auf die für uns einfachste medizinische Versorgung und besonders Impfungen, auf Aufklärung, Bildung.

Das sind die Grundvoraussetzungen, bspw. kann man so die Ausbreitung von Malaria, HIV/Aids und anderen schlimmen Krankheiten stoppen.

Auch Argumente wie “ja die erstmal sollen aufhören, soviele Kinder zu kriegen!” sind dann – wenn man nur etwas genauer darüber nachdenkt – wirklich mehr als hinfällig…oder?

Genauso wird das oft erwähnte Argument  “Wir müssen erstmal uns selbst helfen, bevor wir Geld in andere Länder fließen lassen” überflüssig, wenn man sich ein wenig mit diesen Themen auseinandersetzt.

Denn zum einen reicht oft schon wenig (weniger als 1% unserer Gesamteinnahmen z. B. würden schon unglaublich viel bewirken können), zum anderen muss ich bei sowas immer sagen “hey, aber eigentlich können wir doch nicht klagen, wir haben von allen mehr als genug und leben in einem Sozialstaat.” Wir müssen immer im Hinterkopf behalten: Für Milliarden andere Menschen ist DAS hier das Paradies auf Erden und wir können uns überglücklich schätzen! Daher sollte es uns doch etwas leichter fallen, ein Mini-Stückchen von unserem Kuchen abzugeben…

Noch viele weitere hilfreiche Infos, was ONE schon erreicht hat (es ist wirklich viel!) und wie man helfen kann, dass es noch weitere Fortschritte gibt findet ihr auch auf ONE.org

Soviel erstmal für´n Anfang.

Meine Grundbotschaft lautet immer:

Hören wir auf, so negativ zu denken! Lösen wir unsere Negativ-Blockade, dann wird für uns alle das Leben um einiges leichter und anderen bringt es langfristig auch viel mehr…

Positiv lebt sich´s wirklich leichter. Fangt doch mal an und versucht es. ;)

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